Kochevents Sommer 2014

Die Kochevents können ohne Voranmeldung besucht werden.

Interessiert? Sie erreichen mich unter: info@saporito.at, +43 (0) 664 1475 502

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Kochkurse Sommer 2014

  • IMG_1691Samstag 23. August – Tag der Tomate: die Tomaten und das Gemüse von Anna Weidman Andert (7152 Pamhagen/Illmitz)
  • Samstag 7. SeptemberTag der Artischocke: die Artischocken der Familie Theuringer (2281, Raasdorf)
  • Donnerstag 11. und 25. September sowie 09. Oktober – Tage des Bio-Fisches in Zusammenarbeit mit Bio-Fisch (Bergsteiggasse 5, 1170 Wien)
  • Auf Anfrage bis Oktober – Tag den Feigen inZusammenarbeit mit Bio-Feigen Hof. Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie Interesse an einem Feigenkochkurs haben.

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Das grüne Messer

wg-logo-rot-gridlockedEs hat mich gefreut im Projekt Wiener Geschichten von Digital Storytelling Vienna Teil zu nehmen und die Ottakringer Geschichte eines grünen Messers zu erzählen. Im Rahmen von WIR SIND WIEN.FESTIVAL 2014 erzählten WienerInnen aus verschiedenen Bezirken ihre ganz persönlichen Wiener Geschichten. Kuriose, traurige, lustige und berührende Erlebnisse, Erinnerungen an längst vergangene Wiener Eigenheiten oder ganz Alltägliches, das in Wien zu etwas Besonderem wird. Die Geschichte „Das grüne Messer“ kann man hier auf Deustch oder auf Italienisch hören.

Moment – Kulinarium: meine Musik und Kochideen über Ossobuco auf ORF 1

ossobuco-milaneseÖ1 Moment – Kulinarium hat am Freitag 28.03.2014 eine Sendung über Ossobuco (Kalbshachse) ausgestrahlt. Die Sendung inkludiert eine Interview mit mir über die bekannteste Version des Rezepts (Ossobuco „alla milanese“ – auf Mailänder Art) und die verschiedenen regionalen Varianten: der Journalist hat auch gefragt, ob ich eine „Ossobuco Improvisation“ mit Gitarre und Stimme machen wollte. Das Ergebnis können Sie in der Sendung hören. Die Aufzeichnung ist für eine Woche online.

„ITALIA SUL PIATTO – Italien auf dem Teller“

Italia sul piatto 25. April 2014 ab 17:00 Uhr: ein Abend für alle Sinne
Die Freuden des Lebens auf Italienisch: Speisen, Weine, Musik und Kunst.

Drei Italiener, die sich in Wien verliebt haben… Bruno, Domenico und Matteo eint die Leidenschaft für die italienische Küche und sie bringen für euch Italien auf’s Teller, eben ITALIA SUL PIATTO.

Speisenfolge, Programm und Details

– Kontakt und Reservierung: info@aroma-tisch.at

„Die große Schönheit“ und die Diskussionen in Italien

„Ein Italiener ist ein Koch (oder ein Latin Lover, oder beides),

Zwei Italiener sind ein Durcheinander,

Drei Italiener sind vier politische Parteien“.

(Anonymus)

Nachdem der Film „La grande bellezza“ (Die große Schönheit) als bester ausländischer Film den Oscar gewonnen hat, war Silvio Berlusconi der erste, der davon profitiert hat. Einer seiner TV-Kanäle hat den Film ausgestrahlt und fast 9 Millionen Italiener haben ihn gesehen. Zwei Aspekte, nämlila-grande-bellezza-la-locandina-del-film-272266ch Berlusconis Werbeeinnahmen und der Massenerfolg wären genug, um die extrem lebhaften Diskussionen, die der Film jetzt auslöst, zu erklären. Aber viele dieser Diskussionen haben mit dem Wert des Films von Sorrentino wenig zu tun. Viele ItalienerInnen haben Angst, dass man den Welterfolg des Films propagandistisch nutzt, um das Ende der Krise in Italien auszurufen. So hilft dieses Bild zum Besipiel PolitikerInnen der neuen Regierung Renzi sich als „verjüngt“ und „aktiv“ zu verkaufen. Interessanterweise erregt dieser Film, der die römische Politikganz bewusst ausspart, mehr Anstoß als „Il Divo“, ein anderer Film Sorrentinos über Giulio Andreotti. Dieser behandelte ausdrücklich die italienische Politik, ohne jedoch einen Skandal in der Öffentlichkeit auszulösen.

Im „Post-Oscar“-Italien hat sich das Leben aber keineswegs geändert: Der düstere Niedergang der italienischen Führungsschicht, der in „La grande bellezza“ gezeigt wird, bleibt bestehen. Italien ist noch immer „ein Tingeltangel-Land, während draußen der Tod ist“ und das „letzte wichtige ist die Gastronomie“ (wenn wir mit Boris sprechen wollen) – ein bisschen wenig für ein Land. Es ist wahrscheinlich komisch, dass gerade ein Koch das sagt.

„La grande bellezza“ ist ein schöner Film über Italien, Rom, das Leben und den Tod. Er ist wahrscheinlich eher ein großes Spektakel als ein Kunstwerk. Schauen Sie ihn an, aber erwarten Sie nicht, dass er eine Renaissance für Italien ankündigt. Schon ein viel niedriger gestecktes Ziel, wie etwa die Neuauflage der Marke „Made in Italy“ bräuchte eine ganz neue Kultur. Aber derzeit ist die kollektive Vorstellung noch vom Berlusconismus dominiert – mit oder ohne Berlusconi an der Macht.

Am Anfang gab es die “gricia”

Sequenza 01_20499Vielleicht ist das Rezept für die „Pasta alla gricia“ einer der Berührungspunkte zwischen der mediterranen gastronomische Kultur (die als seine wichtigsten Produkte Olivenöl und Wein hatte) und der germanischen Kultur (die auf Schweinefleisch und Butter basiert hat). In der Tat waren die „Grici“ Bäcker, die fast alle aus den Regionen entlang des Rheins und dem Kanton Graubünden kamen, und in Rom im fünfzehnten Jahrhundert ihre Geschäfte hatten. Neben Brot und Mehl, verkauften die „Grici“ auch „Guanciale“, ein durchwachsener Speck vom Kopf des Schweines (die Wange heißt auf italienisch „guancia“), der nicht geräuchert sondern luftgetrocknet ist. Seltsamerweise ist dieser Teil der Schweine heute nicht mehr in der germanischen Welt verbereitet, aber in Italien – in der Region von Rom – ist der „Guanciale“ ein typisches Produkt und die Hauptzutat für die „Carbonara“ (man kann natürlich auch Bauchspeck verwenden, aber nur luftgetrockneten, nicht geräucherten), die einfach eine „Gricia“ mit Eiern ist, und für die „Amatriciana“, die einfach eine Gricia mit Tomaten ist. In ihren Werkstätten haben die Grici einfache und niedrige Rezepte gekocht wie die „Pasta alla Gricia“

Zutaten für vier Personen

  • 150g GuancialeSequenza 01_19861
  • 350g Maccheroni (od. Spaghetti)
  • 50g geriebener Pecorino romano
  • Salz und Schwarzerpferffer
  • Weinempfehlung: Frascati (weiß)

Den Guanciale in grobe Streifen (Julienne) schneiden. In einer Pfanne den Guanciale bei mittlerer Hitze (ca. 5 Minuten) anbraten. Inzwischen die Pasta in reichlich Salzwasser bissfest kochen („al dente“) und ein wenig Kochwasser behalten. Das Kochwasser in der Pfanne mit dem Guanciale und den Maccheroni ein paar Minuten auf hoher Hitze geben und gut vermischen. Am Ende mit schwarzem Pfeffer und Pecorino abschmecken und servieren.

Den Guanciale in Wien können sie bei Donatella kaufen.

Italienisch? Na bitte…

Coppola_02 per sfondi„Ich fühle mich nicht wie ein Italiener,
Aber zum Glück oder leider
Das ist was ich bin“
(Giorgio Gaber, Io non mi sento italiano)

Es ist so wie die Wörter des Liedes sagen: es ist heute schwerig, ein Italiener zu sein. Die ganze Welt lacht über uns wegen dem „Faktor B“ (Berlusconi) und wenn du im Ausland lebst, spürst du das noch mehr. Aber niemand will in ein Klischee gepackt werden. Und in der Gastronomie gibt es viele Klischees: „Spaghetti bolognese“, oder „Carbonara“: was heißt das wirklich? Sind diese Rezepte italienische Rezepte? Das werde ich zu erklären versuchen, und hoffentlich mehr. Und jetzt gehe ich wieder in die Küche.

Ciao Bruno

Weihnachtsfeier einmal anders!

CollectiveStatt Ihre MitarbeiterInnen ins Restaurant einzuladen, bekoche ich Sie – nach Möglichkeit und Personenzahl in einem Kochsalon oder auch an einem Ort Ihrer Wahl. Für Unternehmen mit kleiner Belegschaft. Bis 20.Dezember (Preis auf Anfrage, je nach Menüfolge).

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Blind – Dinner. Ein Abendessen der anderen Art, am 29. November: das Menü

Carciofi_26Am Anfang jedes Monats stellt Bruno das Menü vor und öffnet die Möglichkeit für Reservierungen. Im November findet das Abendessen am Freitag den 29. im Salotto dell´Olio von Casa Caria in der Kandlgasse 23/4, 1070 Wien statt. Mit wem Sie das Abendessen verbringen, ist eine Überraschung. 

Menü

Preis: € 70,00 –  Für Reservierungen schicken Sie eine e-mail an bruno.ciccaglione@alice.it bis spätestens 22. November. Die Reservierung ist erst nach Überweisung des Unkostenbeitrags verbindlich. Das Abendessen findet nur bei einer Mindestzahl von sechs Personen statt. Es gibt Platz für maximal 10 Personen.