Über mich

Bruno Ciccaglione

Kochen ist meine große Leidenschaft, der ich mich autodikatisch mit all meiner Neugier genähert habe. Dass diese Leidenschaft heute mein Beruf ist, macht mich sehr glücklich. Als Kind habe ich schon meiner Großmutter und meiner Mutter in der Küche über die Schultern geschaut. Aufgewachsen bin ich in Frosinone, einer Provinzhauptstadt ca. 60 km südlich meiner Geburtsstadt Rom. Die Küche dieser Region, mit ihrer einzigartigen, gastronomischen Tradition wie Carbonara, Artischocken alla giudia, Abbacchio (Milchlamm), das „fünfte Viertel“ etc. sind mein kulinarischer Grundstock. Dieser wurde im Laufe der Zeit durch viele weitere Regionalküchen Italiens erweitert.

Die Küche Kampaniens kommt durch meinen Vater – er war aus Capri bzw. Neapel – hinzu. Die jährlichen Sommerurlaube in meiner Kindheit in Stromboli haben mir die sizilianische Küche nahe gebracht. Während des Studiums in Siena habe ich die toskanische Küche erkundet, und seit mich 2008 die Liebe nach Wien gebracht hat und Triest der nächste Fluchtpunkt ans Meer wurde, habe ich mich auch in die Triestiner Küche und die Produkte aus dieser Region und dem Veneto verliebt. Dieser Reichtum und diese Vielfalt findet sich in meiner Küche wieder. Dabei interessiert mich weniger, die in den meisten italienischen Restaurants der Welt bekannten Klischee-Rezepte zuzubereiten. Ich möchte meinen Kund*innen gerne eine italienische Küche auf der Basis all der regionalen Küchen, die sehr unterschiedlich und sehr reichhaltig sind, bieten.

Radicchio „precoce“ aus Treviso

So bin ich auch auf den Namen meines Projektes gekommen: Saporito – das heißt wohlschmeckend. Dabei sind für mich – neben den Rezepten und Zubereitungsarten entlang der Slow-Food-Philosophie – auch die Qualität und Herkunft der Lebensmittel sowie Partnerschaften mit Bäuerinnen und Bauern wichtig. Ich koche mit biologischen, saisonalen und lokalen Produkte und arbeite direkt mit Bäuerinnen und Bauern in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zusammen.

Bruno mit Stephanie Theuringer, Artischockenpionierin in Marchfeld

Ich muss gestehen, ich habe noch eine weitere Leidenschaft, die fast mein Beruf geworden wäre: die Musik. Seit einigen Jahren spiele ich mit den von mir mitgegründeten Bands Trio Amarcord+ und Stolen Moments meine eigenen Lieder auf der Gitarre oder die schönsten Lieder italienischer Songwriter wie Paolo Conte, Fabrizio De André oder Pino Daniele.

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