„Zitrone“ im Magazin Brunnenviertler

www.saporito.at_Brunnenviertler_Dez2018Die Dezember Auflage der Zeitschrift Brunnenviertler – Das Magazin der IG Brunnenviertel in Neulerchenfeld – hat heuer einen schönen Abschnitt über die Vielfalt an Zitrusfrüchten und er inkludiert eine nette und ureigene Rezension des Buches „Zitrone“ von Brigitta Maczek-Mateovics. Die Auflage der Zeitschrift kann man als Pdf herunterladen oder lesen. Die Rezension meines Buches ist jetzt auch online zu finden.

Zitronen in der Kunst & in der Küche & …

www.saporito.at_Brunnenviertler_Dez2018Dieser Artikel wurde von Brigita Maczek-Mateovics für das Magazin Brunnenviertel geschrieben

Ich wusste nicht, in wie vielen Gemälden von der Renaissance bis zur Moderne Zitronen abgebildet sind. Bruno Ciccaglione beschreibt in seinem Buch „Zitrone“, erschienen in Mandelbaums Kleiner Gourmandisen Reihe, eine Vielzahl von Künstlern und ihre Werke.  So angeregt, habe ich mich durch eine Fülle von Stillleben gegoogelt. Die reife gelbe Zitrone leuchtet wie die Sonne – daher hat die Frucht auch Symbolcharakter. „Buddhas Hand“ nennt man eine ganz spezielle Zitronensorte. Die christliche Tradition  assoziiert das Bild der Zitronenpflanze mit der Jungfrau Maria, z.B. in einem Gemälde von Domenico Veneziano. Erich Novoszel ist der zeitgenössische  Künstler, der mir spontan zum Thema Zitronen einfällt. Den burgenländischen Kroaten führte ein Studienaufenthalt nach Japan, wo er die Jahre 1989-1995 verbrachte. Die Kultivierung der Zitrusfrüchte ist – schreibt Bruno Ciccaglione – mindestens 4000 Jahre alt und begann in Asien. Die erste Arbeit, die ich von Erich Novoszel gesehen habe, waren Zitronen, im Raster auf einer weißen Wand angeordnet, im Sonnenlicht leuchtend und der Vergänglichkeit ausgesetzt. Wie die Blätter im Herbst vertrockneten sie langsam in einem Abbruchhaus in der Anschützgasse im 15. Bezirk. Angeregt durch die feinfühlige Abstraktion von Naturelementen in der japanischen Kunst, fand er zur Verwendung organischer Materialien. Heuer im Juni gestaltete er eines der 32 Gebäude im Freilichtmuseum „Ensemble  Gerersdorf“ im Südburgenland: Der traurige Drache träumt von südlichen Meeren und Zitronen nennt er seine temporäre Installation am Stadel der Anna Derkits, errichtet 1811 in Grossmürbisch-Veliki Medves, damals Königreich Ungarn, seit 1921 Burgenland, Österreich. Eine ganze Wand ist mit japanischem Papier überzogen und ultramarinblau mit etwas Bordeauxrot gestupft. Zitronen sind wie Zitate angeordnet.

Bruno Ciccaglione, aufgewachsen im Land, wo die Zitronen blühen, ist Privatkoch und lebt im Brunnenviertel. Mich als Wiener Kind der 60er Jahre interessierte nur ihr Saft, der als Geheimtinte galt. Was uns vielleicht in Kinderpost und Wunderwelt verraten wurde, findet heute jedes Kind im Internet – wo dringend geraten wird, das Papier mit dem Bügeleisen und nicht mit der Kerze zu erwärmen, um die Schrift sichtbar zu machen. Dass eine Zitronenscheibe allem beiliegt, was in Wien gebacken, also paniert wird, ein Abrieb der „unbehandelten“ Schale Speisen einen frischen Geschmack verleiht, Zitrone statt. Essig ganz fein im Salat ist, … lernte ich später.

Dass Zitrone nicht gleich Zitrone ist? Hätte mir das schon früher auffallen sollen? Die Vielfalt an Sorten ist erst langsam bei uns und nur in wenigen Geschäften erhältlich. Sogar ein und derselbe Baum kann früh und spät im Jahr Früchte mit ganz unterschiedlicher, spezifischer Qualität produzieren. Und auch Gelb ist nicht gleich Gelb. „bianchetti“ und „biancuzzi“, diese Sorten verdanken ihre Namen den weißgelben Farben ihrer Schalen. Ihre Blüten entfalten sich zwischen Ende Juni und Juli, und sie reifen dann zwischen März und April.

Bruno Ciccaglione erzählt über

  • Die Geschichte der Zitrone aus Sicht von Botanik, Mythologie, Religion, Wirtschaft, Kunst & Kulinarik
  • Die Familie der Zitrusfrüchte Bitter- & süße Orange, Pampelmuse, Mandarine, Grapefruit, Kumquat …
  • Mit 35 Rezepten lädt er zum Nachkochen ein

Bruno Ciccaglione studierte Wirtschaft, hat langjährige Erfahrung als Aktivist und in internationalen Sozialbewegungen. Seine Leidenschaft für die Küche verwandelte er in den Beruf Privatkoch. Ein reflektierter Blick auf die italienische Tradition und eine gesellschaftspolitisch kritische Position zur Welternährung sind für ihn genauso wichtig wie kulinarischer Genuss. Seit 2008 lebt und arbeitet er in Wien.

Bruno Ciccaglione: Zitrone, in der Reihe mandelbaums kleine gourmandisen, 60 Seiten, 12,- € , ISBN: 978385476-571-4

Über das Buch „Zitrone“: Vorstellung und Rezensionen

42136601_10156089656824039_5165618834039635968_nHier ist eine kleine Sammlung von Vorträgen über das Buch „Zitrone“, veröffentlicht im Jahr 2018.

Viel Spaß beim Lesen!

Das Bittere bringt keine Verbitterung

Sequenza 01_16345Liebe Gutes-Essen-LiebhaberInnen, Mit der ersten Kälte sind schon die erste Artischocken aus Apulien angekommen! Jetzt beginnt die Zeit, in der man gerne zuhause bleibt und gemeinsam kocht & isst. In dieser Zeit bringt das Bittere – Artischocken, aber auch andere italienische Wintergemüse wie Radicchio, Puntarelle, Stängelkoh – im Leben keine Verbitterung, vor allem wenn wir diese Gemüse gemeinsam kochen und essen. Hier finden Sie daher mein Programm bis Mai 2019 online: Kochkurse – der erste wird am 21. November stattfinden, über Süßwasserfisch in Italien -, Showcooking bei Buongustaio, die neuen Termine der „Trattoria da Bruno“ (am 16.11, am 22.02 und am 22.03) und natürlich für eure Firmen Weihnachtsessen. Und darüber hinaus gibt es natürlich immer meinen Privatkochdienst.

Bruno & die Primi Piatti eines Buongustaio – Ragù di salsiccia

44755809_2058236427548343_70973325249085440_nMit der Partnerschaft von Italissimo, einmal pro Monat wird Bruno Ciccaglione ein kleines Showcooking im Geschäft Buongustaio veranstalten. Dabei wird jeweils ein schnelles Gericht gezeigt, das man zu Hause leicht nachkochen kann. Damit die Sache nicht zu trocken wird, gibt es zur Begrüßung stets eine spumantizierende Eröffnung im Glas, zum “live” gekochten Primo Piatto folgt die farblich und geschmacklich passende Weinbegleitung. Während und nach dem Showcooking stehen Bruno und wir für all die aus den Untiefen des Kochtopfverständnis auftauchenden Fragen zur Verfügung. Dauer: ca. 2 Stunden.

Termin 3: Mittwoch 14.11.2018 um 19:00 Uhr (pünktlich!)

Thema / am Kostteller: Ragù di salsiccia

Für November stellt Bruno eine gehörige Schweinerei und tiefrote Toskana im Glas. vor. Basis dieser nach Herbst duftenden Schweinerei im Zwischenudelbereich ist unsere frische Salsiccia, die viele unserer Stammkunden fix auf ihrem Bestellzettel für Frischware haben. Dazu kommen dann noch feine Aromen, getrocknete Tomaten, ein wenig Guanciale oder Lardo im Vorglühbereich der Pfanne und schon ist ein Primo Piatto der rotweinverträglichen Art angerichtet.

Teilnehmer: 10 – 20
Kosten pro Person: € 45

Im Preis inkludiert: Begrüßungsprosecco, Showcooking mit Bruno Ciccaglione, Primo Piatto mit kleinem saisonalen Salat, 1 Glas passender Weinbegleitung, Kulinarischer Small Talk mit Koch & Buongustaio Team, 10%-Gutschein für den nächsten Einkauf!

Buchung/verbindliche Anmeldung: bis 19.10.2018 per E-Mail an wien@buongustaio.cc
Weitere Infos: Bei Michaela Pop unter 01/5120507

L’arte del risotto – Die Kunst des Risottos – Kochkurs

www.saporito.at_risottoAm Donnerstag 24. Jänner 2019 um 18.00 Uhr, findet der Kochkurs L’arte del risotto – „Die Kunst des Risottos“ in der Erfolgsküche (Kutschkergasse 7, 1180 Wien) statt.

Risotto ist eines der wichtigsten italienischen Gerichten. Wie die Pasta, kann man Risotto in unzähligen Variationen, mit saisonalem Gemüse, Fleisch, Fisch etc. zubereiten. In diesem Kochkurs lernen Sie, was es für ein gutes Risotto braucht und in welcher vielfältigen Art und Weise man Risotto in Italien zubereitet.

Tauchen Sie mit mir in die Geheimnisse der italienischen Küche ein. Wir kochen vier (4) Gänge und essen dann gemeinsam. TeilnehmerInnenzahl: mindestens 8, maximal 12. Dauer: 3 bis 4 Stunden. Preis 100,– Euro (inkl. Material, Getränke, Rezeptheft).

Für die Anmeldung schreiben Sie bitte ein Email an info@saporito.at. Die Anmeldung ist verbindlich, wenn der Teilnahmebeitrag überwiesen wurde.

Sie wollen über aktuelle Termine informiert werden? Schicken Sie mir ein Mail und ich nehme Sie in meinen Newsletter auf oder kontaktieren Sie mich auf Facebook.

 

Cucina povera -Kochkurs

www.saporito.at_codaAm Mittwoch 30.Jänner 2019, 18.00 Uhr, findet der Kochkurs Cucina Povera bei Babette’s statt.

Die besten italienischen Speisen kommen aus dem was früher die Arme-Leute-Küche war und heute der neue Luxus ist: einfache, ehrliche, natur- und saisonnahe Küche, langes gemütliches Schmurgeln und Braten, einen ganzen Nachmittag sitzen und essen. Wer gerne lange und langsam genießt, gehört hierher!

Infos und Anmeldung bei Babette’s.

Die beste Köche Italiens und Ihre Rezepte

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Am Mittwoch 20. Februar 2019, um 18.00 Uhr, findet den Kochkurs „Die beste Köche Italiens und Ihre Rezepte“ beim Bebette’s statt.

Bruno führt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch eine Sammlung der neuesten und interessantesten Rezepte der besten Köche Italiens. In diesem Kochkurs zeigt er Tipps und Rezepte für ein perfektes Menü zwischen italienischer Tradition und Innovation.

Infos und Anmeldungen beim Babette’s.

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Wintergemüse auf Italienisch – Kochkurs

IMG_2122Am Donnerstag 21.02.2018, 18.00 Uhr, findet der Kochkurs Wintergemüse auf Italienisch in der Erfolgsküche (1180 Wien, Kutschkergasse 7) statt.

Radicchio, Stängelkohl, Spargelzichorie (Puntarelle), Wirsing, Zichorie, Broccoli, Fenchel, Karfiol, und natürlich die Artischocke… Was für eine lange Liste! Zusammen mit Olivenöl, Brot und Wein ist Gemüse eines der wichtigsten Zutaten der mediterranen Küche. Aufgrund des milden italienischen Klimas gibt es auch im Winter ein reichhaltiges Gemüseangebot und damit eine abwechslungsreiche Küche mit vielen tollen Rezepten. In diesem Kochkurs lernen Sie den Reichtum dieser Tradition zu kennen.

Tauchen Sie mit mir in die Geheimnisse der italienischen Küche ein. Wir kochen vier (4) Gänge und essen dann gemeinsam. TeilnehmerInnenzahl: mindestens 8, maximal 12. Dauer: 3 bis 4 Stunden. Preis 100,– Euro (inkl. Material, Getränke, Rezeptheft).

Für die Anmeldung schreiben Sie bitte ein Email an info@saporito.at. Die Anmeldung ist verbindlich, wenn der Teilnahmebeitrag überwiesen wurde.

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„Trattoria“ da Bruno – Cucina di casa am 22. Februar 2019

IMG_2115Die informelle aber echte Stimmung einer italienischen „Trattoria“ (Gasthaus) in Wien herstellen: das ist das Ziel dieses Experiments. Der in Rom geborene Saporito-Koch Bruno wird die Klassiker der „cucina popolare italiana“ zubereiten, mit Bio-Gemüse von Bio-Martin und den Produkten von lokalen Bauern und Bäuerinnen. Dazu werden die wohlschmeckenden Weine von La Salvia kredenzt. Gut, reichhaltig und günstig!

Termin am  22.02.2019 in der Erfolgsküche, Kutschkergasse 7, 1180 Wien

Menü:

  • Orecchiette mit „cime di rapa“ (Stängelkohl); ‚l peposo al vino rosso, Rindsragout mit rotten Wein nach toskanischer Art (oder Artischocken „alla parmigisna“ – gratinierte Artischocken) mit Linsen; Zitronensoufflè

Privates Abendessen nur mit Reservierung, bis Mittwoch 20.2. Beitrag: 29,- Euro pro Person. Die Getränke sind extra: Prosecco, Weißwein, Rotwein, Amaro/Grappa. Offnungszeit: 18-22.

Reservierungen und Informationen per Email an info@saporito.at